1. Hinfahrt und Ankunft

In aller Frühe ging es mit vollbepacktem Auto auf die Reise. Der erste Teil der Strecke verlief problemlos, so dass Guido fast den ganzen Weg über schlafen konnte.

Rovinj/Kroatien

Doch gegen 11 Uhr galt es, aufgrund des gesperrten Tauerntunnels, die Tauernpasshöhe zu bezwingen. Regnerisch war es ja schon den ganzen Weg über, aber als es auf dem Weg zum Gipfel anfing zu schneien, waren wir alle ziemlich verdutzt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten wir in unseren sommerlichen Klamotten auf dem Gipfel ausharren, weil Dirks Golf wegen der Beladung etwas überanstrengt war und uns zu einer Pause zwang (Das Aufleuchten der öldrucklampe stellte sich im nachhinein allerdings als Defekt der Elektronik raus, und nicht als überanstrengung des Autos, wie wir dachten).

Wieder auf der Autobahn wurde das Wetter zunehmend besser. Ab Triest war dann aber Schluss mit lustig. Die letzten 100 km zogen sich wie Kaugummi und die Gesichter wurden immer länger, bis wir dann gegen 17 Uhr endlich unsere Ferienwohnung erreichten.

Von Familie Santin, unseren Vermietern, wurden wir bereits erwartet und erst einmal mit kühlen Getränken versorgt. Nach der Erfrischung wurde dann die Wohnung inspiziert und die Koffer ausgepackt. Frisch geduscht waren wir auch schon bei Santins zum Abendessen eingeladen, bei dem sich Corado (der Vermieter) von seiner allerbesten Seite zeigte und zur allgemeinen Erheiterung beitrug: Da er nur sehr gebrochen Deutsch und Englisch spricht wurde ordentlich gestikuliert. Es dauerte zwar manchmal, bis wir uns alles zusammengereimt hatten, aber amüsant war die Aktion allemal. Satt und müde von der Reise wollten wir uns wenigstens noch kurz die Stadt angucken, gekommen sind wir dann erst einmal nur bis zum Restaurant Pastrik, unserem Stammlokal. Dort haben wir den Tag ausklingen lassen und sind anschliessend müde ins Bett gefallen.

-Michael

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