4. Strand

Einer der Hauptgründe, nach Kroatien zu fahren, war für uns natürlich auch, einfach faul am Strand zu liegen und zu relaxen. Einer der schönsten Plätze dafür ist im Naturschutzgebiet Punta Corrente, direkt gegenüber der Roten Insel (Crveni Otok).

Strand in Rovinj/Kroatien

Zwar mussten wir jeden morgen ungefähr 15 Minuten bis zu unseren Liegeplätzen laufen, doch der Weg führte durch das erwähnte Naturschutzgebiet und immer am Wasser entlang, was den Weg viel kürzer erscheinen ließ. Und überhaupt, es hat sich nie einer wegen des Weges beschwert. Das hatte auch seinen Grund: Die natürlichen Steinterrassen und die relativ gerade Oberfläche machen das Liegen an dieser Stelle sehr erträglich und viel angenehmer als an einem Sandstrand, den man hier ohnehin nicht vermisst. Auch zum Schwimmen ist diese Stelle ideal: Zum einen ist das Wasser, wie überall in Rovinj, sehr sauber, und zum anderen ist es dort sofort ca. 1 m tief, so daß man direkt vom Ufer hineinspringen kann. Darüber hinaus gibt es dort in Ufernähe keine Seeigel oder ähnliche unangenehme Dinge vor denen man sich in Acht nehmen müsste.

Schade, dass wir nicht alle zusammen ins Wasser gehen können.

Unser Tagesablauf sah dann eigentlich immer gleich aus. Gegen 11 Uhr kamen wir an, danach wechselten sich Schwimmen, Sonnen und Abkühlen ab. Es ist nur schade, daß »wir nicht alle zusammen ins Wasser gehen konnten« (Achtung: Insiderwitz!). Wenn wir mittags mal Durst oder Hunger verspürten machten wir uns einfach in die etwa 200 m entfernte Strandbar Punta Corrente auf, wo wir uns täglich bei Cola und Pommes erfrischten. Später war dann wieder Sonnen und Schwimmen angesagt.

Strand in Rovinj/Kroatien

Auch wenn sich Sonnen und Schwimmen auf Dauer langweilig anhört: erstens ist es sehr entspannend, und zweitens ist am Strand auch immer was los, es gibt immer genug zu sehen und zu lachen. Besonders bei Vollmond wird dann aber noch mal eine Schüppe draufgelegt. Da gibt es dann ziemlich hohe Wellen und man kann sich erstklassig im Wasser austoben. Nur beim Herauskommen gibt es dann leichte Probleme, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und nicht mit einer Welle auf die Steine geschleudert zu werden, obwohl sich das jetzt auch schon wieder gefährlicher anhört, als es eigentlich ist.

Nach so einem Tag am Strand ist man trotz - oder gerade wegen - des ganzen Relaxens sehr geschafft. Noch kurz am Supermarkt vorbei, Joghurt und vor allem »Slag« gekauft, dann aber sofort in die Wohnung, duschen und erst einmal ein bißchen ausspannen, bevor es dann am Abend weiterging.

-Michael

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