7. Nachtleben
Was das Nachtleben in Rovinj betrifft, sollte man sich keine Illusionen machen: Rovinj ist nicht Little-Ibiza. Hier geht’s eher gemütlich zu, und wichtiger als Partys sind kulinarische Werte, sprich Essen und Trinken.

In der Altstadt wimmelt es nur so von kleinen Lokalen, Restaurants, Eisdielen und Pizzerien. Wer also romantisch zu zweit ein Candlelight-Dinner in einer der kleinen Gassen möchte, wird keine Probleme haben, ein geeignetes Lokal zu finden. Und wer zu mehreren Leuten ein Bierchen, Eiskaffee, Slivo oder Glas Rotwein am Hafen trinken möchte: ist alles möglich. Schwierig wird’s allerdings für die Partyhasen, denn denen bleibt eigentlich nur die Disco Monvi und Mulini übrig (hier hat sich allerdings inzwischen auch einiges geändert. Näheres dazu unter Punkt 12 »Ein Jahr später«).
Monvi hat uns nicht so sehr gefallen, obwohl es recht schmackhaft angekündigt wurde (»16 girls captured in cages«). Allerdings sind wir auch gar nicht bis zu denen vorgestoßen, weil wir nämlich schon im Vorfeld merkten, daß uns der Laden nicht gefiel: Monvi besteht aus mehreren einzelnen Kneipen, Bars und Discos auf einem Gelände, und während wir bei einem Bierchen (»Buud...waai....srrr...Bür!«) recht nah am Eingang der eigentlichen Disco saßen, bemerkten wir, daß wir das Durchschnittsalter um 5 Jahre anhoben und hörten aus der Disco wummernde Bässe bei 120bpm. Technoparty für 16-jährige also. Darauf hatten wir keinen Bock.

Mulini hingegen hat es uns sehr angetan: Schon recht breit aufgrund der 8-10 Slivo bei Pastrik hatten wir viel Spaß mit der Liveband, die an dem Abend auf der Terasse spielte. »Whiskey in the Jar« wurde seitdem offizielles Urlaubslied, Slivo offizielles Urlaubsgetränk, und der Rückweg zur Ferienwohnung wurde sehr sehr lustig.. ;-)
-Dirk





