8. Pula
Natürlich kann man nicht 2 Wochen am Stück nur faul am Strand liegen, man muß auch ein wenig Kultur mitnehmen. So starteten wir an dem einzigen nicht allzu sonnenverwöhnten Tag ins etwa 40 km entfernte Pula, der Provinzhauptstadt Istriens. Und da gibt es wirklich viel Kultur.

Als erstes wäre da das riesige Amphitheater zu nennen, das nur etwa 200 m vom Wasser entfernt liegt. Die Arena ist nicht nur kulturell sehr interessant und außerordentlich gut erhalten, dort finden auch häufig Konzerte international bekannter Acts statt (Meine Mutter schwärmt heute noch von dem Sting-Konzert, das wir vor ein paar Jahren mal von außen gesehen haben: das war ein echter Hammer!).
Zurück ins Jahr 1999: Guido und Jens wollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen und besichtigten die Arena erstmal. Dirk und ich warteten derweil in mittlerweile wieder sängender Hitze draußen und guckten uns das Treiben der Straßenhändler an, die energisch versuchten, eine Menge Schund an die Touris zu verticken. In der Innenstadt sind auch noch einige Überreste der römischen Kultur erhalten geblieben, darunter verschiedene Tempel und Stadttore. Außerdem kann man dort ganz gut shoppen gehen. Sogar einen McDonald's gibt es mittlerweile, wo wir uns natürlich prompt einen kleinen Snack gönnten.
Gegen 14 Uhr hatten wir genug Kultur gesehen, so ging es dann wieder gen Heimat und natürlich noch an den Strand. Nur Guido hatte noch nicht genug Kultur gehabt: Er lief wie wild durch die Altstadt von Rovinj, um für uns die besten Schnappschüsse und Impressionen einzufangen.
Danke, Batteriemännchen! (Achtung: Insiderwitz!)
-Michael




