Jens
Name: Jens
Alter: 23
Job: Student für Lehramt Primarstufe
Hobbys: Lesen (am liebsten Kafka oder Hemingway, je nach Stimmung), Musik hören (Björk, Muse, R.E.M., Travis und Sachen in dieser Richtung), Cocktails bzw. Longdrinks (Cuba Libre!) trinken, ins Kino gehen (wobei ich in letzter Zeit kein gutes Händchen bei der Auswahl der Filme hatte, »Ischgl« und »The Fast and The Furious« lassen grüßen), außerdem falle ich hin und wieder in meine alten Computerspieler-Zeiten zurück.
1. Deine Aufgabe/Position in der Gruppe?
»Ich habe die Jungs wieder etwas auf den Boden zurück geholt, wenn die Stimmung allzu gut wurde. Das wiederum bedeutet, dass ich insgesamt nicht allzu viel zu tun hatte (vor allem beim zweiten Urlaub). Ich gebe aber zu, dass ich mich in manchen Situationen habe mitreißen lassen, etwa bei Michaels kleinem Malheur mit seinem aufgeplatzten Kopf. Man kann ja nicht rund um die Uhr aufpassen!«
2. Was hat Dir am meisten gefallen im Urlaub, oder was ist Dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
»Am besten gefallen: Corado und Familie, die Pastrik-Atmosphäre, die absolute Ruhe am Strand, stressfreie Zeit, viel Alkohol ohne dicken Kopf danach, die Altstadt, deren Charme auch ich mich nicht entziehen konnte, die Sinatra-Songs auf der zweiten Fahrt und der Buena Vista Social Club, das kleine Geld, das die ganze Sache gekostet hat, »Herr der Ringe« am Strand lesen, »Heute müssen Palatschinke gegessen werden!«.
Am stärksten in Erinnerung geblieben - Ganz klar: die Affenhitze auf den Felsen am Strand, die Affenhitze abends bei Pastriks, wenn man eine Cevapcici-Pizza vor sich hatte, das Bier (nieder mit dem Karlovaco!), und natürlich die wahre Anhäufung von weiblichen kroatischen Schönheiten, auf die wir eines Abends in der Stadt getroffen sind, nachdem wir uns schon eine gute Woche gefragt hatten, wo sich die ganzen Mädels versteckt hielten, von denen Michael vorher immer so geschwärmt hatte, Michaels Ratten-Treter-Aktion, die Dutschkes aus Dortmund, die elendig lange Autofahrt, das Fisch-Massaker auf der Bootsfahrt mit Corado, Michaels Gereiztheit am Morgen (auch heute immer noch gerne Gesprächsthema), allgemein der »leichte« Gruppenkoller, Albertos Geschichten von seiner Zeit beim kroatischen Militär (gut erzählt waren sie allemal), »Vorsicht, 's hat Krallen«, der Greis mit dem Unterhemd als Mütze, der Abend, an dem sich Michael das Loch in seinem Kopf geholt hat - nein, Moment mal, daran hab ich eigentlich fast gar keine Erinnerung mehr.«
3. Würdest Du jemals nach Rovinj zurückkehren, was wären Deine ersten Worte und Taten?
»Wenn ich wieder bei Corado wohnen würde, wäre unter meinen ersten Worten mit Sicherheit »Vielen Dank, aber ich bin wirklich satt«, und garantiert wäre eine der ersten Taten das Lockern des Hosenbundes (Die Begrüßungsessen bei den Satins sind fast so unmenschlich wie die Abschiedsessen. Für alle Interessierten mein Tipp: ab Österreich nichts mehr essen, dann könnt ihr das Gemetzel richtig genießen, lecker ist es nämlich, nur viiiiel zu viel!). Wenn ich nicht bei Corado wohnen würde, würde mich mein Weg mit Sicherheit zu den Pastrik-Brüdern führen, in der Hoffnung, wiedererkannt zu werden. In diesem Fall wären meine ersten Worte entweder »Immer schön die Augen schweifen lassen« gefolgt von einem Pfeifen, oder »Einen Liter Tomatensuppe, bitte«. Nicht ausschließen kann ich allerdings auch die Worte »nee, keine Lust«. In dem Fall würde ich mich wahrscheinlich mit Sonnencreme einschmieren und stur auf den üblichen Tagesablauf beharren, der da wäre: tagsüber Strand, zu Hause Karten spielen, Duschen, bei Pastrik den Wanst voll hauen, anschließend mittels Slivo die nötige Bettschwere herbeiführen, zu Hause noch einmal Karten spielen, Ende. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Ablauf heute noch ertragen würde. Wahrscheinlich nicht.«